Wenn wieder ein BMW Bobber aus dem Walzwerk rollt oder Ironwood Garage wissen wir, was uns erwartet. Umso überraschender ist es, wenn ein BMW Bobber der gleichen Verarbeitungsqualität aus einer (noch) nicht so bekannten Garage rollt. Erwin Dijkstra von Moto Braap hat genau das getan! Er überraschte uns mit einem Aufbau, der den uns allen bekannten Namen in nichts nachsteht.

Dieser Bobber kam 1984 in Deutschland als vollverkleidete BMW R100RT auf den Markt und wurde etwa 40 Jahre später in den Niederlanden einem Facelift unterzogen. Er wurde vorne und hinten etwas abgespeckt und verlor seine Verkleidung und seinen hinteren Hilfsrahmen. Die hinteren Stoßdämpfer von YSS sind direkt am Rahmen unter dem maßgefertigten Solositz von Silvermachine montiert. Dieser Hilfsrahmen beherbergt auch das Kellerman 3-in-1-Rücklicht, das Bremslicht und die Blinker. Vorne wurden die Gabeln gekürzt, um eine gerade Linie von vorne nach hinten zu gewährleisten, und mit CNC-gefrästen BMW-Emblemen versehen.

Tank und vorderer Kotflügel stechen in Porsche Jet Green hervor, denn der Rest des Bikes ist schwarz. Rahmen, Schwinge, Achsantrieb, Gabelgleiter, Räder und Motorschutz wurden pulverbeschichtet, während Motor, Getriebe und Bremssättel schwarz lackiert wurden. Und als Krönung hat die Auspuffanlage eine schwarze Keramikbeschichtung.

 

Elektrisch überwacht eine Daytone-Uhr die verschiedenen Sensoren, Geschwindigkeit und Drehzahl und sorgt gleichzeitig für mehr Ordnung im normalerweise klobigen Cockpit. Der abgedunkelte Originalscheinwerfer verleiht dem Motorrad einen klassischen Look. Die Batterie sitzt jetzt über dem Getriebe, da die Airbox zwei Pod-Filtern Platz gemacht hat. In Kombination mit dem schwarzen Keramikauspuff macht das das Motorrad wirklich offener. Wir sind daher überzeugt, dass dieser Bobber nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch ein echter Spaß beim Fahren!

By Veröffentlicht am: 11. September 2024Kategorien: bobber0 Kommentare auf BRAAP auf der BMW R100 BobberStichworte: , , , , , 2.2 min gelesenAnsichten: 676

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Über den Autor: Casper van der Ven

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